Am 26.03.2026 durfte die Ulstertalschule in Hilders besonderen Besuch begrüßen: Der CDU-Landtagsabgeordnete Sebastian Müller, zuständig für den Wahlkreis Fulda II, nahm sich Zeit, um mit der Schulgemeinde ins Gespräch zu kommen und sich ein persönliches Bild vom Schulalltag zu machen.
Zu Beginn wurde Herr Müller von Schulleiter Markus Brandtner empfangen. Im Rahmen eines anschließenden Rundgangs über das Schulgelände erhielt der Abgeordnete vielfältige Einblicke in die pädagogische Arbeit vor Ort. Dabei standen insbesondere das Profil der Ulstertalschule als Biosphärenschule sowie ihr Konzept als bewegungsfördernde Schule im Fokus, die beide zentrale Bestandteile des schulischen Selbstverständnisses darstellen.
Im weiteren Verlauf des Besuchs schloss sich ein intensiver Austausch mit der Schulleitung und dem Personalrat an. In konstruktiver Atmosphäre wurden die Chancen, aber auch die Herausforderungen gymnasialer Bildung im ländlichen Raum erörtert. Insbesondere die Sicherung des Schulstandorts und die Bedeutung wohnortnaher Bildungsangebote spielten dabei eine wichtige Rolle.
Ein besonderer Höhepunkt des Tages war die Begegnung mit den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 10. Nachdem Herr Müller zunächst seine Arbeit als Landtagsabgeordneter vorgestellt und Einblicke in parlamentarische Abläufe gegeben hatte, entwickelte sich im Foyer der Schule ein lebhafter Informationsaustausch. Unter der Moderation der Fachschaft Politik und Wirtschaft nutzten die Jugendlichen die Gelegenheit, ihre Fragen direkt an den Politiker zu richten.
Die Themen reichten dabei von der Bedeutung des Jagdrechts über die Zukunft des gymnasialen Bildungsangebots im Ulstertal bis hin zu aktuellen politischen Fragestellungen wie einer möglichen Verlängerung der Lebensarbeitszeit zur Stärkung der Wirtschaft. Herr Müller nahm sich Zeit für die Anliegen der Schülerinnen und Schüler und begegnete ihnen auf Augenhöhe.
Zum Abschluss seines Besuchs richtete der Landtagsabgeordnete einen eindringlichen Appell an die Jugendlichen: „Engagiert euch ehrenamtlich und auf kommunaler Ebene. Gerade dort kann man konkret etwas bewegen und eigene Perspektiven wirksam einbringen.“
Der Besuch machte deutlich, wie wertvoll der direkte Austausch zwischen Politik und Schule ist. Für die Schülerinnen und Schüler bot sich die seltene Gelegenheit, politische Prozesse aus erster Hand kennenzulernen und ihre eigenen Anliegen einzubringen. Gleichzeitig unterstrich der Tag die Bedeutung des Dialogs für eine lebendige Demokratie.


