Tim Schwesig und Luis Weber von der Ulstertalschule in Hilders haben sich für das Bundesfinale des bundesweiten Wettbewerbs „Jugend präsentiert“ qualifiziert. Beim hessischen Länderfinale an der Ricarda-Huch-Schule in Dreieich überzeugten sie mit ihrer Präsentation zum Thema „Macht uns KI dümmer?“ und sicherten sich damit einen Startplatz im Finale in Berlin.
Zusätzlich wurden Tim Schwesig und Luis Weber für die Teilnahme an der Präsentationsakademie ausgewählt. In diesem mehrtägigen Training arbeiten sie mit Rhetorikexpertinnen und -experten der Universität Tübingen an ihren Präsentationsfähigkeiten.
Die Aufgabe im Länderfinale: Ein selbst gewähltes Thema aus den MINT-Fächern in nur sechs Minuten verständlich und anschaulich mithilfe digitaler Folien präsentieren. Das Bundesfinale findet am 27. September 2026 statt.
Insgesamt ziehen 120 Schülerinnen und Schüler ins Bundesfinale ein, darunter 21 aus Hessen. Bundesweit sowie an deutschen Auslandsschulen beteiligten sich mehr als 9.500 Jugendliche am Wettbewerb, rund 430 erreichten die Länderfinals.
Lob für starke Präsentationen
Brigitte Hirschler vom Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen würdigte vor Ort die Leistungen der Teilnehmenden. Besonders hob sie hervor, wie überzeugend es den Schülerinnen und Schülern gelingt, auch komplexe Inhalte klar und anschaulich zu vermitteln. Einen Einblick in die Praxis wissenschaftlichen Arbeitens gab zudem Prof. Dr.-Ing. Yvonne Späck-Leigsnering von der Technischen Universität Darmstadt.
Klare Kriterien, starker Wettbewerb
Für die Qualifikation zum Länderfinale reichten die Schülerinnen und Schüler zunächst ein Video ihrer Präsentation ein. Dabei überzeugten sie die Jury insbesondere in den Kategorien Sachkenntnis, Darstellungsvermögen und Adressatenorientierung.
Engagement an der Ulstertalschule als „Jugend präsentiert“-Schule
An der Ulstertalschule wird „Jugend präsentiert“ seit Jahren aktiv begleitet. Die Lehrkräfte Sophia Richter, Benedikt Hofner und Philipp Schleipen haben spezielle Fortbildungen durchlaufen und fördern die Präsentationskompetenz der Schülerinnen und Schüler gezielt. Zudem wirken sie regelmäßig selbst als Jurymitglieder bei Wettbewerben mit.



